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Pilz- und Schwammsanierung

Schimmelpilze sind eine zusammengesetzte Gruppe von Kleinpilzen, die auf organischer Materie siedeln. Einige Pilze sind krankheitserregend. Sporen von Schimmelpilzen können Allergien erzeugen.


Ein Grund für Schimmelpilze in Wohnungen und Häusern ist die Entstehung von Tauwasser sprich Schwitz- bzw. Kondenzwasser. Für das Wachstum von Schimmelpilzen ist nicht einmal eine sichtbare Kondenswasserbildung erforderlich. Schimmelpilze können bereits entstehen, wenn die relative Luftfeuchte an den Bauteiloberflächen längere Zeit 80% beträgt.

 

 

Häuser, Wohnungen und Arbeitsplätze können krank machen.

 

 

Da sich Schimmelpilz meist im Verborgenen entwickeln, werden sie von den Bewohnern als mögliche Ursache gesundheitlicher Beschwerden oftmals nicht in Betracht gezogen.

Werden nach eingehender Untersuchung Schimmelpilzquellen entdeckt, muss nach der Ursache für den Schimmelpilzbefall geforscht werden. Erst danach sollte eine fachgerechte Sanierungsmaßnahme eingeleitet werden.

 

 

Es ist nicht ausreichend, den sichtbaren Schimmelbefall oberflächlich zu bekämpfen oder einen befallenen Bereich ohne fachmännisch ausgeführte Sanierung austrocknen zu lassen.

 

 

Es ist eine fachlich kompetente Beratung erforderlich, um die richtigen Entscheidung hinsichtlich einer evtl. anstehenden Sanierung treffen zu können, da auch häufig mit einer Gesundheitsgefährdung durch abgestorbene Mikroorganismen gerechnet werden muss.

 

 

Es sollten keine giftigen Schimmelbekämpfungsmittel (Fungizide) verwendet werden. Diese eingesetzten Gifte sind für den Menschen, als auch für Tiere gesundheitsschädlich!

 

 

Sanierungen sollten vom Fachmann beratend und überwachend begleitet werden. Sie müssen für jeden Einzelfall sorgfältig geplant werden und sind hauptsächlich abhängig von den vorgefunden Schimmelpilzen und der vorhandenen Bausubstanz.

Die Voraussetzungen für das Schimmelwachstum sind zu beseitigen. Ein erneuter Befall ist jedoch auch bei hygienisch einwandfreien Umgebungsbedingungen nicht auszuschließen.

Der Einsatz von Antischimmelfarbe bzw. organischen Schimmelvernichtern sollte möglichst vermieden werden, da die meisten Fungizide unter Umständen auch für den Menschen bedenklich werden können.

In der Regel ist das Beseitigen von Feuchtstellen durch konstruktive Maßnahmen oder verändertes Nutzungsverhalten wie Heizen und richtiges Lüften die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Sanierung. Nur durch ein dauerhaftes Austrocknen befallener Stellen ist dem Schimmelpilz langfristig die Lebensgrundlage entzogen.

 


Hausschwamm
In den vergangenen Jahren hat die Ausbreitung des holzzerstörenden Pilzes zugenommen.

Der Echte Hausschwamm ist der mit Abstand am schwierigsten zu bekämpfende holzzerstörende Pilz. Der Echte Hausschwamm (Serpula Lacrimans) ist oft erst nach größerer Schädigung der Holzkonstruktion erkennbar.

Der Echte Hausschwamm entzieht dem Holz die Cellulose. Bei fortgeschrittenem Befall wird das Holz würfelartig gebrochen und lässt sich mit der Hand eindrücken.

Neben dem Braunen Kellerschwamm (Coniophora puteana) ist er ein Hauptverursacher für Schäden durch Schwammbefall in Gebäuden. Er stellt eine teilweise beträchtliche Gefährdung für die Gesundheit des Menschen und Tiere dar, denn die Gebäude können auch vollständig zerstört werden.

 

 

Der ersten Wahrnehmung des Pilzes auf Oberflächen kann jahrelanges Wachstum in Hohlräumen vorangegangen sein.

 

 

Eine Besonderheit ist, dass er auch auf trockenem Holz wächst und sich in verdeckten Bereichen wie Hohlräumen usw. versteckt. Deshalb wird meist erst sehr spät festgestellt.

 

 

 

Eichenholz ist keiner guter Nährboden für den Pilz. Die Gerbsäuren und andere Inhaltsstoffe wirken als natürliche Fungizide. Selten kommt es vor, dass sich an den verdeckten Unterseiten von Eichenholztreppen Fruchtkörper ausbilden.

 

 

 

Der Pilz kann Mauerwerk, Putz und älteren Beton durchwachsen.

Die Fruchtkörper finden sich typischerweise auf Mauerwerk.

Günstige Lebensbedingungen findet er bei einer Holzfeuchtigkeit von 30 bis 50%. Er kann jedoch als einziger holzzerstörender Pilz auch Holz mit einer Feuchte von 20% befallen. Das dazu notwendige Wasser transportiert er in seinen Strängen heran.

In Deckenschüttungen wächst er im Verborgenen auch über längere Strecken (z. B. 10 m,) auf trockenem Material, solange eine Wasserquelle verfügbar ist.

 

 

 

Die Pilzreste können viele Jahrzehnte auch in trockenem Zustand überdauern. Die Sanierung muss mit einer Trockenlegung von Mauerwerk und Holzkonstruktion einhergehen und kann deshalb sehr umfangreich werden. So müssen häufig befallene Holzteile in der Längsachse mit 1 Meter Sicherheitsabstand vom letzten erkennbaren Befall gesund geschnitten werden. Bei fortgeschrittenem Befall bleibt oft nur der Austausch der gesamten Holzkonstruktion.

 

 

 

Zudem muss auch durchwachsenes Mauerwerk sachgerecht saniert werden, d.h., Putz abschlagen, Fugen auskratzen, Mauerwerk abflammen. Dann kommt noch die eigentliche chemische Schutzbehandlung. In der Regel reicht eine oberflächliche Behandlung nicht aus, so dass Injektageverfahren zur Anwendung kommen.

 


Der Befall mit Echten Hausschwamm ist in einigen Bundesländern meldepflichtig. Er ist ein schwerer Baumangel nach BGB. Der Befall und Umfang des Befalls ist durch einen Sachkundigen festzustellen, es muss ein Untersuchungsbericht erstellt und Sanierungsvorschläge erarbeitet werden.

Die Bekämpfung und Schadensbeseitigung des Echten Hausschwammes ist zwingend durch ein autorisiertes Fachunternehmen vorzunehmen.

 






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